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Baumkuchen: Kuchen der Könige, König der Kuchen
 

Wer vor vielen Jahrhunderten als erster dem Baumkuchen zugesprochen hat., das können auch die Annalen nicht genau erzählen. Im 15. Jahrhundert kommt
der Baumkuchen in einer Nürnberger Polizeiverordnung vor, aber das ist längst nicht seine Geburtsstunde.

Die geht zurück bis zu den alten Griechen. ja sogar bis in die Frühgeschichte der Menschheit, als es üblich war, Brot an Holzstangen über offenem Feuer zu backen.
"Obelias", zu Strängen geformte Backwaren, wurden damals sogar bei den Festzügen des Dionysos auf den Schultern mitgetragen.

Die lernbegierigen Römer schauten den Griechen die Herstellungstechnik ab, und während ihrer Eroberungszüge bis nach Nordeuropa haften die römischen
Heerscharen immer noch genügend Zeit, um die Delikatesse anzurichten. Die Germanen kupferten ihrerseits die Rezepte bei den Römern ab. So gewann der
Baumkuchen auch im Norden schnell Freunde - und im Laufe der Jahrhunderte immer mehr an geschmacklicher Perfektion.

Aus dem Ende des 17. Jahrhunderts sind bereits vier sehr unterschiedliche Rezepte überliefert. Gemeinsam war ihnen, dass alle Baumkuchen tatsächlich
"am Baum", also an einem Holz über offenem Feuer geröstet wurden. Der wichtigste Trick dabei: Die Masse musste und muss auch noch heute nach und nach, also
Schicht für Schicht, aufgebracht werden. Wer den richtigen Rhythmus nicht einhält, dem wird das Werk nie richtig gelingen.

Das 18. Jahrhundert darf für sich in Anspruch nehmen, den Baumkuchen auf dem Weg zu seiner heutigen Vollendung entscheidende Schritte gefördert zu haben.
Als Friedrich Wilhelm IV. am 26. Mai 1841 Salzwedel besuchte, das seit Kurfürst  Joachim II. (1535-1571) keinen ihrer Fürsten u. Könige in seinen Mauern gesehen
hatte, gab die Stadt zu Ehren des Königs ein Essen, zu dem auch Baumkuchen gereicht wurde. Der Kuchen mundete dem König so vorzüglich, dass er bat, den Rest
für seine Gemahlin mitnehmen zu dürfen und  machte den Konditor aus Salzwedel zum Hoflieferanten. Seitdem besitzt der Baumkuchen auch den Beinamen
„König der Kuchen, Kuchen der Könige“. Der Weg in die Welt war für den Baumkuchen frei.

Heutzutage ist der Baumkuchen eine Gaumenfreude, die in weiten Schichten der Bevölkerung großen Anklang gefunden hat – nicht nur wegen des hervorragenden
Geschmacks, sondern auch wegen seiner Verträglichkeit. Unser Haus hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten dieses wahrhaft königlichen Gebäcks mit großer
Sorgfalt angenommen und hat es darin zu einer Spitzenqualität gebracht.

Zum Backen eines Baumkuchens gehört – abgesehen von besten Zutaten und entsprechenden Geräten – in erster Linie eine lange Erfahrung.
Diese stützt sich auf Generationen unserer Conditorenfamilie im Laufe von nunmehr über 185 Jahren.

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